Lobende Erwähnung beim Leipziger Hörspielsommer

„Der Klang Vom St. Johann“ hat im Internationalen Wettbewerb des 15. Leipziger Hörspielsommer eine Lobende Erwähnung erhalten!

Die Jury des Wettbewerbs bestand aus Michael Lissek (Produzent künstlerischer Radio-Features, Redakteur beim SWR2 „Essay“), Sabine Stein (Prosa- und Hörspiel-Autorin, u. a. ARD Radio Tatort) und Anastasia Ioannidis (Hörspielproduzentin, Gewinnerin 2016 mit dem gemeinsam mit Leo Hofmann produzierten Hörspiel „Sekundenschlaf“).

Wir konnten aus Gründen (Urlaub) leider nicht da sein, freuen uns aber sehr!

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Länggasskläng – Hörspaziergänge in Bern

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Am kommenden Wochenende (20./21. Mai 2017) beginnt ein neues Hörspaziergangsprojekt – diesmal im Länggass-Quartier in Bern. Auch diesmal wird daraus wieder ein Radiofeature entstehen. Hier die Ankündigung:

Radio Antenne präsentiert:
L ä n g g a s s k l ä n g

Habe ich da ein Skateboard gehört? Oder war es ein Rollkoffer? Manchmal klingen die Dinge zum Verwechseln ähnlich. Was heisst es, sich einmal ganz auf seine akustische Umgebung einzulassen? In geführten Hörspaziergängen erkunden StadtbewohnerInnen und Menschen, die neugierig hörend unterwegs sind, die Lautsphäre des Länggass-Quartiers ─ vom Stadtrand bis ins Zentrum. Sie sind dabei eingeladen, als GesprächspartnerInnen aktiv an einem Radiofeature mitzuwirken.
Leitung: Florian Hohnhorst

Termine Hörspaziergänge:
Sa 20. Mai 2017, 15 Uhr
Sa 20. Mai 2017, 21 Uhr
So 21. Mai 2017, 9 Uhr
So 21. Mai 2017, 15 Uhr
Für SpaziergängerInnen mit und ohne Sehbehinderung geeignet

Eintritt: 10 CHF, Dauer: ca. 1.5 Stunden
Treffpunkt: Endstation Bus 12, Länggasse
Anmeldung erforderlich: reservation@radioantenne.ch

Das aus den Hörspaziergängen entstehende Radiofeature wird während des Musikfestival Bern (6.–10. September 2017) über http://www.radioantenne.ch und Radio Bern RaBe gesendet.

Radio Antenne ist ein Hauptstadtkulturprojekt der Stadt Bern von Musikfestival Bern in Kooperation mit Zuhören Schweiz, Kunst- und Kulturhaus visavis und Radio Bern RaBe. Gefördert von Bundesamt für Kultur, Kultur Stadt Bern, Art Mentor Foundation Lucerne, Burgergemeinde Bern, Pro Helvetia.

Der Klang vom St. Johann

Wie klingt die Stadt, in der wir leben? Was nehmen wir davon im Alltag wahr? Und was passiert, wenn wir uns einmal ausschliesslich auf unsere akustische Umgebung einlassen? – Das Projekt «Der Klang vom St. Johann» erkundet die Lautsphäre des Stadtraums im Basler St. Johann-Quartier. Dabei geht es insbesondere um den Gegensatz von Klanglandschaften  im öffentlichen Raum der Straßen und Parks sowie von Klängen und Geräuschen im halböffentlichen Raum einiger Hinterhöfe.

Ausgehend vom Stadtteilsekretariat in der Elsässerstrasse werden dazu Hörspaziergänge angeboten, in denen die BewohnerInnen des Quartiers und andere Interessierte den Stadtraum hörend erkunden und anschließend über ihre Höreindrücke sprechen. Aus den Ergebnissen dieser Spaziergänge und Tonaufnahmen aus dem Quartier entsteht dann ein radiofones Hörstück, das in Verbindung mit einem weiteren Hörspaziergang in den Räumen des Stadtteilsekretariats präsentiert und von Radio X gesendet wird.


Termine Hörspaziergänge

Sa 9. April 2016, 16 Uhr
So 10. April 2016, 11 Uhr
Sa 16. April 2016, 16 Uhr
Sa 16. April 2016, 21 Uhr
So 17. April 2016, 11 Uhr

Anmeldung: hoerspaziergaenge@gmx.ch
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Stadtteilsekretariat Basel-West, Elsässerstrasse 12, 4056 Basel
Leitung: Florian Hohnhorst

Die Abschlusspräsentation findet statt am Do 9. Juni 2016 um 18.00 Uhr im Stadtteilsekretariat Basel-West (ohne Anmeldung).


«Der Klang vom St. Johann» ist eine Kooperation mit dem Stadtteilsekretariat Basel-West und Zuhören Schweiz.

Gefördert von der Stiftung für Radio und Kultur Schweiz und vom Kanton Basel-Stadt.

„Play Back“ gewinnt den Preis für das beste Klangbild beim Leipziger Hörspielsommer 2014

Aus der Juruybegründung:

„‚Play Back‘ von Florian Hohnhorst gewinnt in der Kategorie ‚Bestes Klangbild‘.
Dieses Hörstück setzt sich mit den Theorien, Mythen und Geschichten der Stimme und ihrer Aufzeichnung auseinander.
Als verwendete Mittel dienen fingierte Experteninterviews, Hörspielszenen, Nachrichtentexte und Briefe eines Ethnologen und dessen Aufzeichnungen von Südseestimmen und -gesängen um 1900. Auf klanglicher Ebene collagiert Hohnhorst gekonnt Stimmen, Geräusche und Atmosphären und lässt Inhalt und Form unausweichlich miteinander verschmelzen.
Das Klangbild ist nicht nur illustrierend sondern ein integraler Teil der Handlung. Das Rauschen von verschiedenen Aufzeichnungsmedien, vom Wachszylinder über das Radio zum Kassettenrekorder, zieht sich durch das gesamte Stück und macht so deren Bedeutung greifbar. Die Vielschichtigkeit der Erzählweise, das Collagenhafte und die Bedeutung des Klangs dieses anspruchsvollen Hörstückes fordern und belohnen den Hörer gleichermaßen.“

Homepage des Leipziger Hörspielsommers
MDR Figaro